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21.01.2019 – von Eike Eschmann|

SH auf dem API Summit 2018 – Unsere Erfahrungen

REST. Immer wieder stellt man sich die Frage, wie denn nun DIE perfekte REST Applikation aussehen soll. Um Unklarheiten aus dem Weg zu schaffen und dem Ziel seiner perfekten Applikation näher zu kommen, führt es uns die wohl bekanntesten Metropolen Deutschlands: Berlin. Ziel unserer 3 tägigen Reise ist das API Summit. Versprochen wird ein umfassender Einblick in die praktische Arbeit mit Web-APIs, sowie die Vermittlung etablierter Best-Practices im Webumfeld.

Kaum erreichen wir den Veranstaltungsort am Alexanderplatz, erschlägt einen die eindrucksvolle Patina, sowie die Darbietung einer bunten Mischung unterschiedlichster Architekturstile. Ebenso bunt stellte sich das Publikum im Eingangsbereich dar. Es ist einfach zu erkennen, dass es sich um eine Vortragsreihe für ITler handelt: Brillen und Bärte, wo man hinschaut…

Die von uns schwerpunktmäßig besuchten Vorträge beschäftigen sich mit der Thematik des Designs von Schnittstellen, auf welche nun näher eingegangen wird.

Die wichtigste Erkenntnis: Specification first!

Häufig werden bereits definierte GUIs als Schnittstelle(nbeschreibung) missbraucht, da dort vermeintlich die Funktionalität vollständig zur Verfügung steht.Leider sind diese auf die GUI zugeschnitten und nicht auf den spezifischen Anwendungsfall – schlechte Strukturen sind dann oft das Endergebnis.

Bei der Umsetzung einer API sollen an erster Stelle die verschiedenen Sachverhalte in der Schnittstelle beschreiben werden und nicht die konkrete Implementierung. Zusätzlich sollten alle relevanten Use-Cases bei der Planung mit einbezogen werde sowie die Tatsache, dass ein Entwickler der Anwender dieser Schnittstelle ist – ein Grund zur Wahrung der bequemen und angenehmen Benutzung, auch als Developer Experience (DX) bezeichnet.

Zusammenfassend lassen sich folgende Fragestellungen zur Spezifizierung herleiten:

* Was ist der Zweck der API?
* Welche Operationen benötige ich?
* Wie sehen sinnvolle Datenstrukturen aus?
* Welche Funktionalitäten gibt es und wie lassen sich diese so einfach wie möglich nutzen?
* Sind die Usecases sinnvoll und präzise abgebildet?
* Wurde die Developer Experience (DX) berücksichtigt?

Go Swagger, go!

All die gewonnenen Informationen können mit einer Schnittstellendokumentationssprache, z.B. Swagger beschrieben werden. Der Vorteil darin besteht, dass die Sprache standardisiert und bereits in der Entwicklerszene etabliert ist. Außerdem lassen sich hiermit automatisch generierte Dokumentationen in diversen Ausprägungen wie z.B. HTML erstellen.

Ein weiterer Aspekt, der bei der Umsetzung berücksichtigt, dennoch oft vergessen wird, ist die Sicherheit. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass die Kommunikation zu jeder Zeit verschlüsselt abläuft. Andernfalls besteht die Gefahr Datenlecks zu erleiden.

Wir haben auf der API Summit viel gelernt, neue Erkenntnisse für unsere tägliche Arbeit gewonnen und die Bestätigung bekommen, dass wir bei der Umsetzung von Schnittstellen auf dem richtigen Weg sind und nicht weit von den vorgestellten Best-Practices und Vorgehensweisen liegen.Das freut uns natürlich sehr und wir können die API Summit unter dem Strich wärmstens weiterempfehlen.

Zusätzlich zu unseren kurzen Bericht an dieser Stelle, erzählt euch unser Entwickler Alex mehr im Interview:

 



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